Auch in diesem Jahr möchten wir kurz vor den Sommerferien berichten, was im Wahlpflichtkurs „Projektorientiertes Arbeiten“ in Jahrgang 8 im Bereich Ästhetik passiert ist.
Es sind wieder besondere Projekte entstanden, die Selbstständig- und Teamfähigkeit sowie das Organisationstalent trainiert haben. Es ist toll zu sehen, wie vielfältig und „bunt“ das Projektfach im Bereich Ästhetik ist!
Baustellen-Vlog
Im Ästhetik Kurs der 8. Klasse haben wir, Leni, Mariam, Merle, Amelia und Mara, die Aufgabe übernommen, den Neubau unserer Schule mit einem Vlog zu begleiten. Dafür durften wir Kontakt zur Baufirma List aufnehmen und wurden als „Reporterinnen“ auf der Baustelle willkommen geheißen. Seitdem besuchen wir regelmäßig die Baustelle, sprechen mit dem Bauleiter und erhalten spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Bauarbeiten. Die Informationen und Aufnahmen verarbeiten wir anschließend zu Textbeiträgen oder Videos für die Schulhomepage. Durch dieses Projekt lernen wir nicht nur, im Team zu arbeiten, sondern erhalten auch besondere Einblicke in den Schulneubau, die die meisten Schülerinnen und Schüler sonst nicht bekommen würden.
Schöner spielen
Wir sind die Gruppe von Nayeli, Anna, Dzhelen, Nelis, Laura und Sumaia. In unserem Projekt haben wir uns damit beschäftigt, den Spielraum in der Cafeteria gemütlicher und einladender zu gestalten, damit Schülerinnen und Schüler dort gerne ihre Pausen verbringen. Am Anfang haben wir uns den Raum genau angeschaut und ausgemessen. Danach haben wir gemeinsam Ideen gesammelt, wie man ihn verbessern könnte. Schließlich haben wir ein Raumkonzept erstellt, ein Plakat für die Tür gestaltet und das Whiteboard verschönert. Damit wir unsere Aufgaben gut organisieren konnten, haben wir mit einer Taskcard gearbeitet. Das ist eine digitale Pinnwand, auf der man Aufgaben, Termine und Ideen festhalten kann. So wussten wir immer, was schon erledigt war und was noch gemacht werden musste. Am meisten Spaß hatten wir bei der Gestaltung des Whiteboards und des Plakats. Auch die Zusammenarbeit im Team hat uns gefallen, weil jeder eine wichtige Aufgabe übernommen hat. Manchmal war es schwierig, weil einige Ideen nicht umgesetzt werden konnten oder wir auf Rückmeldungen warten mussten. Deshalb haben wir unsere Pläne zwischendurch angepasst. Insgesamt haben wir gelernt, wie wichtig Teamarbeit, Planung und gute Kommunikation sind. Wir sind stolz auf unser Ergebnis und darauf, was wir gemeinsam erreicht haben.
Kultur verbindet-Alt und Jung
Ein kulturell-ästhetisches Projekt wollten wir, Leyla, Maya, Maja, Nora, Nil und Katharina aus dem 8. Jahrgang, in einem Altenheim organisieren, um einen Austausch zwischen den Generationen zu ermöglichen, für Unterhaltung zu sorgen und von den Bewohnern zu lernen. Nach langer Vorplanung und auch ein paar Hindernissen, war es am 08.05 endlich so weit. Nach der Schule besuchten wir die Seniorenresidenz „Haus am Frankenberg“, wo wir mit den alten Bewohnern Brettspiele und selbstausgedachte Spiele spielten und den Geschichten hörten, die die Senioren erzählten. Durch das Projekt konnten wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Wir lernten, wie wichtig der Austausch zwischen verschiedenen Generationen ist, und bemerkten, wie viel Freude bereits kleine gemeinsame Aktivitäten bereiten können. Besonders die Gespräche mit den Senioren hinterließen einen bleibenden Eindruck bei uns, da die Bewohner viele spannende Geschichten und Lebenserfahrungen teilten. Außerdem konnten wir alle unsere sozialen Fähigkeiten stärken, Verantwortung übernehmen, vor allem bei der Planung und erfahren, wie wichtig Respekt, Geduld und Aufmerksamkeit im Umgang mit älteren Menschen sind.
Spielerfinderinnen
Unsere Idee war es, etwas Interessantes und Neues für die Pausengestaltung der Unterstufe zu entwickeln. Da die Auswahl an Spielen im Spielcontainer eher überschaubar ist, Handys in der Pause verboten sind, fühlen sich die Pausen für viele eher langweilig an. Hier sollte unser Projekt ansetzten: Spiele erfinden für die Unter- und Mittelstufe. Ziemlich überrascht waren wir, zu erfahren, dass es in Hamburg tatsächlich einen Speileerfinder gibt, der genau das beruflich macht. Sehr stolz waren wir, dass dieser Spieleerfinder, Martin Legge, nach einer Kontaktaufnahme tatsächlich an unsere Schule kam, um uns neue Ideen und Spiele vorzustellen. Diese Spiele haben wir dann mehrmals in der Aktiven Pause angeboten und werden bald auch ein Teil der aktiven Pause sein. Kommt doch gerne mal vorbei und probiert sie aus.
Wir, Emilia, Enki, Marisa, Clara und Boshra, haben gelernt ein großes Projekt selbständig in einer Gruppe zu erarbeiten und trotz Meinungsverschiedenheiten, Problemen oder Streit weiterzumachen, zu kooperieren und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem sind wir durch das Projekt ein Stück weit selbstständiger geworden.
Erneuerung der Spielfelder – Linien sichtbar machen
Nach einem holperigen Start übernahmen wir, Timofey, Ben, Christoph und Fabio, die Aufgabe, die Linien am Basketball- und Fußballfeld auf unserem Schulhof zu erneuern. Uns gefiel die Idee, dass man das Ergebnis unserer Arbeit sofort sehen könnte und es der Schulgemeinschaft zugutekäme. Die alten Linien waren sehr verblasst und man konnte kaum nach Regeln Basketball oder Fußball spielen. Es war schon fast unmöglich herauszufinden, wo sich das Aus befindet. Das sollte sich ändern und das hat sich geändert. Mit Unterstützung unseres Hausmeisters, Herrn Greisner, ging es über mehrere Wochen an die Arbeit.
Richtig stolz waren wir, die Schüler*innen auf dem Feld spielen zu sehen und dass wir selbst nun auch was davon haben, dass man endlich wieder richtig Fußball und Basketball spielen kann.



