„Aufschießen, anluven, abfallen, Schot, Pinne und Schwert?
Für die meisten Menschen wohl Begriffe, die nicht leicht in Einklang zu bringen sind. Für die 7. Klassen nach einer Woche Segeln jedoch ein Kinderspiel! Das große Ziel der Reise stand nämlich von Anfang an fest: das Erreichen des offiziellen Segel-Grundscheins.
Um den Schein am Ende der Woche stolz in den Händen halten zu können, mussten sich die Schüler*innen ordentlich ins Zeug bzw. in den Wind legen. In zahlreichen Praxis- und Theoriestunden auf und abseits des Wassers wurden neben Wenden und Halsen auch das richtige Reagieren auf den Wind (aufschießen, anluven, abfallen), wichtige Knotentechniken und alle Bauteile des Segelboots (Schot, Pinne und Schwert) fleißig eingeübt.
Außerhalb der Segelschulzeit gab es in den fünf Tagen aber auch zahlreiche Möglichkeiten, sich sportlich und gemeinschaftlich zu betätigen. So konnten müde Körper etwa beim morgendlichen Joggen oder Yoga in Gang gebracht werden, und nach dem Segeln wartete dann eine wohlverdiente Abkühlung beim gemeinsamen Baden im Plöner See, oder man vertrieb sich die Zeit mit Wasserschlacht, Tischtennis, Basket- oder Fußball.
Ein echtes Highlight wurde von den Schüler*innen auf die Beine gestellt, die nicht aktiv am Segelkurs teilnahmen. Sie schnappten sich einige Smartphones und produzierten einen eigenen Vlog über die Klassenreise. Als rasende Reporter dokumentierten sie das Leben an Land (Geocaching, Minigolf u. a.) und fingen die lustigsten Momente ein – eine großartige Erinnerung für alle!
Somit lässt sich im Klassenreisen-Logbuch festhalten:
Gemeinsame Herausforderungen bewältigt und unvergessliche Momente
im gesamten Jahrgang geteilt – ein erfolgreicher Törn!
In diesem Sinne: „Klar zur Wende? – Ist klar! – Ree!“ Auf zu den nächsten gemeinsamen Abenteuern!“ (F. Müller)