MINT-Austausch mit Dänemark: Drei Tage voller Entdeckungen, Experimente und Begegnungen
Von Montag bis Mittwoch stand unsere Schule ganz im Zeichen des deutsch-dänischen MINT-Austauschs. Drei abwechslungsreiche und intensive Tage boten den Schülerinnen und Schülern eine gelungene Mischung aus naturwissenschaftlichem Input, praktischen Erfahrungen und kulturellen Highlights. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen: Das Konzept ist ein voller Erfolg und soll künftig auf eine ganze Woche ausgeweitet werden.
Bereits zu Beginn des Programms konnten die Teilnehmenden Hamburg aus einer besonderen Perspektive kennenlernen. Im Miniaturmuseum wurden zahlreiche Hamburger Wahrzeichen im Detail betrachtet. Die beeindruckenden Modelle ermöglichten einen ganz neuen Blick auf die Stadt und ihre Architektur. Am folgenden Tag konnten die Schülerinnen und Schüler viele dieser Sehenswürdigkeiten bei einer Stadtrallye im Originalmaßstab wiederentdecken und Hamburg aktiv erkunden.
Auch die Naturwissenschaften kamen nicht zu kurz. Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch im Museum der Natur. Während einer interessanten Führung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Vielfalt der Natur. Dabei stand das Motto „Greifen und Begreifen“ im Mittelpunkt: Viele Exponate durften nicht nur betrachtet, sondern auch berührt werden. Durch dieses unmittelbare Erleben wurden wissenschaftliche Zusammenhänge besonders anschaulich vermittelt.
Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des MINT Experience Day auf dem Campus der TU Hamburg. Dort konnten Schülerinnen und Schüler sowie alle MINT-Interessierten Technik und Naturwissenschaft hautnah erleben. Zahlreiche Experimente und Mitmach-Aktionen luden zum Ausprobieren, Entdecken und Lernen ein. Besonders beliebt waren die vielfältigen Stationen: Beim Bau einer Leonardo-Brücke entstand allein durch geschicktes Ineinanderstecken von Holzstäben eine stabile Konstruktion – ganz ohne Nägel oder Kleber. An der Station „Wie weit kannst du stapeln?“ waren Kreativität und physikalisches Verständnis gefragt, um einen möglichst weit auskragenden Turm zu errichten. In einem Chemie-Experiment bestimmten die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Säure-Base-Titration den Neutralisationspunkt einer unbekannten Benzoesäure-Lösung. Ein Lego-Modell musste ausschließlich anhand mündlicher Anweisungen nachgebaut werden, eine Aufgabe, die Teamarbeit und präzise Kommunikation erforderte. Beim Brettspiel „Verbinde die Inseln“ wurden spielerisch Algorithmen und mathematische Optimierungsstrategien erforscht. Man könnte die Liste noch deutlich erweitern… Überall wurde experimentiert, gebaut, diskutiert und ausprobiert. Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtbar Freude an den Aufgaben und konnten viele neue naturwissenschaftliche und technische Inhalte oftmals ganz spielerisch kennenlernen.
Nach drei ereignisreichen Tagen hieß es schließlich Abschied nehmen. Direkt nach dem MINT Experience Day machte sich die Gruppe auf den Weg zum Bahnhof, wo die Verabschiedung der dänischen Gäste stattfand. Neben vielen neuen Erkenntnissen bleiben vor allem die gemeinsamen Erlebnisse, neue Freundschaften und zahlreiche schöne Erinnerungen.
Ein besonderer Dank gilt Frau Ni für die gelungene Planung und Durchführung dieses Austauschs, Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Durchgang im kommenden Jahr – dann hoffentlich mit einer ganzen Woche voller MINT, Begegnungen und gemeinsamer Entdeckungen. (Jens Kappelhoff)