Im Rahmen des Nachwuchscampus Projekts durften wir an der Technischen Universität Hamburg-Harburg viele unterschiedliche Einblicke in das Leben einer studierenden Person erhalten. Über die Woche hinweg, hatten wir immer wieder die Möglichkeit jede Menge Fragen zu stellen und auch vieles selbst auszuprobieren.
Unsere Woche begann mit einem vielseitigen Programm im DLR_School_Lab, welches uns von 3 Studenten und Studentinnen vorgestellt wurde. Von Flugsimulator über ein Schwingungsexperiment bis hin zu selbstgemachten Handwärmern war alles dabei. Am Ende des Tages bekamen wir noch eine kleine Führung durch die großen Hallen, wo wir all unsere Fragen stellen konnten.
Am Dienstag durften wir im WorkINGLab einen Lötworkshop besuchen, in dem wir unsere eigenen Metalldetektoren hergestellt haben. Dieses kam bei uns allen sehr gut an. Auch an diesem Tag bekamen wir eine detaillierte Führung durch unterschiedliche Werkstätten. Wir bekamen Einblicke in das Forschen, Experimentieren und Bauen der Studenten und Studentinnen. Das Highlight der Führung waren der riesige Lasercutter, die sämtlichen 3D Drucker und das Siedler von Catan Spiel, welches von einer Projektgruppe so umgestaltet wurde, dass es auch für Menschen mit Sehbeeinträchtigung oder Sehbehinderung zugänglich und spielbar ist.
Mittwoch startete der Tag mit einer Mathevorlesung über Berechnungen, Spiele mit KI und Routenberechnung. Was am Anfang noch kompliziert und unverständlich war, wurde uns zum Ende hin klarer, als wir selbst Spiele gegen eine Künstliche Intelligenz spielen konnten. Dabei hat man gesehen, wie die KI versucht hat, unsere nächsten Spielzüge vorauszusehen. Anschließend bekamen wir eine kleine Zusammenfassung über das Studieren und die Studiengänge, die an der TUHH belegt werden können. Dabei haben wir auch immer wieder Tipps bekommen, wo man sich bei Fragen melden kann und worauf man achten muss.
An unserem vierten Tag an der TUHH, dem Donnerstag, nahm sich Professor Dr. Christian Thies, Leiter des Institutes für Logistik und Unternehmensführung, für uns Zeit und hat mit uns über die Zukunft von Wasserstoffflugzeugen geredet. In einer spannenden Präsentation erklärte er uns nicht nur, was die logistischen Herausforderungen bei der Herstellung des Wasserstoffes sind, sondern auch wie ein Wasserstoffflugzeug technisch funktioniert. Dabei ging es um die Unterbringung des Wasserstoffes, die benötigte Infrastruktur für den Transport und die Sicherheits- und Klimaaspekte.
Danach bekamen wir eine Tour durch das chemische Zentrallabor der Universität, bei der uns die vielen Maschinen und Aufbauten erklärt wurden. Besonders beeindruckend war es, zu sehen, wie in so einem Labor gearbeitet wird und worauf man besonders achten muss. Mit Hilfe eines Analysenmikroskops, konnten wir im Anschluss dann herausfinden, aus welchen Elementen beziehungsweise Stoffen unser jeweiliger Schmuck besteht. Anhand von Mini-Laserstrahlen haben wir die genaue Zusammensetzung von Ketten, Münzen und Ohrringen herausgefunden. Manchmal mit echten Überraschungen!
M. (9c) und Leni C. (9c)
Bei der Feedback-Runde am Ende unserer MINT-Woche kam unter anderem die Frage auf, ob die Teilnehmenden das Projekt weiterempfehlen würden und wenn ja, warum.
So antworteten einige Teilnehmer:
Valentina (9b): ”Ja, ich würde das Projekt weiterempfehlen, weil man dadurch einen sehr guten Einblick in das Leben der Studenten bekommt”
Nina (9c): “Ja, ich würde das Projekt weiterempfehlen, da es eine ideale Möglichkeit bietet, in Studiengänge und den Studentenalltag einen Einblick zu gewinnen”
Sonia (9c): “Ja, ich würde dieses Projekt auch weiterempfehlen, weil es eine kostenlose Chance innerhalb der Schulwoche ist, neue Erfahrungen zu sammeln und Spaß mit Freunden zu haben.”