In diesem Jahr konnten die Interessierten des 8. Jahrgangs für drei Tage an einem Schüleraustausch mit unserer dänischen Partnerschule teilnehmen – kurz, aber intensiv und voller spannender Erlebnisse. Der Austausch zwischen Hamburg und Esbjerg begann mit einem besonders freundlichen Empfang, der sofort für gute Stimmung sorgte. Obwohl sich viele von uns zum ersten Mal begegneten, war das Eis schnell gebrochen. Beim gemeinsamen Kochen in der Großküche, unterstützt von engagierten Eltern, probierten die Austauschpartnerinnen und -partner verschiedene Rezepte aus, wobei sie sich auf Englisch verständigten. Auf dem Tisch landeten unter anderem selbstgemachtes Pitabrot, Falafel und beeindruckende Pfannkuchentürme. Für zusätzlichen Spaß sorgte ein Wichtelspiel der besonderen Art: Beim Würfeln durfte jede Person, die eine Sechs würfelte, jemand anderem ein Geschenk „klauen“. Wild entschlossen, aber mit einem Augenzwinkern, wurde gnadenlos gerafft. Am Ende wurde aber doch geschwisterlich geteilt. Insgesamt war der Abend geprägt von guter Stimmung, viel Spaß und einem gelungenen Start in den Austausch, der Lust auf die kommenden Tage machte.
Gleich am nächsten Morgen stellten die dänischen Gastgeberinnen und Gastgeber ihr Land vor. In einer von den Schülerinnen und Schülern eigenständig erstellten Präsentation erfuhren wir einiges über die dänische Küche, die Geschichte und Politik des Landes sowie das Leben vor Ort. Um zu testen, wie aufmerksam wir zugehört hatten, folgte anschließend ein Kahoot-Spiel mit Fragen zur Präsentation – ein unterhaltsamer Einstieg, bei dem viel gelacht wurde.
Danach bekamen wir eine Führung durch die große und beeindruckend saubere Schule. Ein weiteres Highlight war der Besuch im Fischereimuseum. Dort konnten wir nicht nur viel über die Lebewesen der Nordsee lernen, sondern auch bei der Fütterung der Seehunde zusehe. Am Nachmittag stand eine Stadtrallye auf dem Programm. In kleinen Gruppen erkundeten die Schülergruppen die Stadt und machten an verschiedenen Sehenswürdigkeiten Selfies zur Kontrolle. Den gelungenen Tag ließen wir beim gemeinsamen Schlittschuhlaufen ausklingen. Der Abend wurde in den Gastfamilien verbracht.
Am nächsten Tag hieß es leider schon Abschied nehmen und die Rückfahrt antreten. Der Austausch dauerte diesmal aus schulorganisatorischen Gründen auf dänischer Seite nur drei Tage. In Zukunft ist jedoch geplant, den Austausch auf eine ganze Woche auszuweiten. Dabei soll das MINT-Angebote auf beiden Seiten variieren und erweitert werden.
Trotz der kurzen Zeit hatten wir alle sehr viel Spaß, konnten neue Eindrücke sammeln und gute Kontakte knüpfen. Umso mehr freuen wir uns jetzt auf den Gegenbesuch der dänischen Schülerinnen und Schüler im Juni!





























































