Schulleiter

Was hat Sie dazu bewogen, Lehrer zu werden?

Es macht mir Spaß, andere für das zu begeistern, was auch mich begeistert. Generell ist es die Freude am Umgang mit jungen Menschen. Als Lehrer hat man die Chance, nahe an der sich wandelnden Lebenswelt nachfolgender Generationen zu bleiben, Verständnis zu entwickeln und seinen Horizont zu erweitern.

Warum haben Sie sich für Ihr Fach entschieden?

Literatur ist ein Spiegel des Lebens, sie berührt weitere geistige Disziplinen wie Psychologie, Philosophie, Geschichte, Politik… Sie erzählt von dem, was Menschen ausmacht, auf vielfältige Weise immer neu, ist lebendig, spannend.. Nicht zuletzt spielt auch der Aspekt der Sprachästhetik eine große Rolle. Sprache ist mehr als ein Kommunikationsmedium. Sie kann auch sehr schön sein. Man kann sie genießen…

Beim Fach PGW ist es die immer wieder kritisch zu diskutierende Frage, unter welchen Bedingungen menschliches Miteinander friedlich und in Würde gelingen kann. In einer Welt voller Konflikte erscheint diese Frage daher von nie nachlassender Bedeutung.

Warum sind Sie an das IKG gegangen?

Mir gefällt die inhaltliche Ausrichtung als Europaschule, die Bildung über Grenzen hinweg international und verbindend denkt. Dabei umfasst das Konzept der Europaschule gleichermaßen den bilingualen Schwerpunkt des IKG wie das globale Zusammenwirken der MINT-Fächer und schließlich den Bereich der ästhetischen Bildung, die nonverbal völkerverbindend wirkt. Damit ist schon eine Reihe von weitgehenden Alleinstellungsmerkmalen genannt, die das IKG zu einer sehr besonderen Schule machen.

Wo sind Ihre pädagogischen Schwerpunkte?

Die verkürzte Lernzeit erschwert es tendenziell, in größeren Zusammenhängen zu lernen. Dem lässt sich durch vernetzendes, fächerübergreifendes Arbeiten entgegenwirken. Vor diesem Hintergrund erscheint mir beispielsweise die neue Verankerung der Projektorientierung im Wahlpflichtunterricht sehr vielversprechend.

Was möchten Sie für das IKG erreichen?

Das IKG arbeitet engagiert an der Umsetzung der Kriterien einer guten Schule. Gute Schule bedeutet für mich, dass die Schülerinnen und Schüler in einer motivierenden Lernumgebung in einer freundlichen, von Wertschätzung und Respekt getragenen Atmosphäre zu optimalen Lernergebnissen kommen können. Gute Schule bietet Leistungsorientierung in der Geborgenheit von Solidarität und Unterstützung.

Diesen Ansprüchen müssen didaktische und methodische Standards genügen. Unterricht soll motivierend sein, Freude am Lernen vermitteln und nicht zuletzt den interkulturellen Austausch, Toleranz und gegenseitiges Vertrauen fördern.

Zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gehören wiederum transparente Handlungsstrukturen und Wertschätzung des täglichen Einsatzes aller am Schulleben Beteiligten.

Was wünschen Sie Ihrer Schule?

Ich wünsche mir neugierige Schülerinnen und Schüler, motivierte Lehrerinnen und Lehrer, engagierte Eltern, ein hohes Maß an Zufriedenheit mit dem IKG als Lern- und Arbeitsplatz sowie ein harmonisches Miteinander aller Mitglieder der Schulgemeinschaft.