... organisiert von der 10a

Durch einen glücklichen Zufall stieß unser Geschichtslehrer Herr Grabbe auf die Unterlagen der Ausstellung „Der Kalte Krieg. Ursachen – Geschichte – Folgen“ des Berliner Kollegs Kalter Krieg und der Bundesstiftung Aufarbeitung. Die Vorstellung, unseren eigenen Geschichtsabend zu organisieren, sprach uns sofort an und so beschlossen wir, dieses Projekt auf die Beine zu stellen.

Die umzusetzende Idee bestand darin, nicht nur aus den vorhandenen Materialen eine Ausstellung mit eigenen Guides aufzubauen, sondern auch einige Vorträge selber zu entwickeln und einen Referenten dieses Fachbereiches einzuladen.

kalter krieg thumb

Dank des Entgegenkommens nicht nur seitens Herrn Grabbe, sondern ebenfalls unserer Schulleitung bestehend aus Herrn Törper und Herrn Göpffarth konnten wir schließlich unsere Pläne und Vorstellungen verwirklichen.

Als auch der erhoffte Referent Herr Professor Dr. Hermann Wentker von dem Institut für Zeitgeschichte aus Berlin sich ebenfalls dazu bereit erklärte, einen Vortrag zu halten, waren die Grundsteine gelegt und die Vorbereitungen konnten in die letzte Runde gehen.

Das Skateboard mit den Orangensaftflaschen in der einen, die aufgerollten Tischdecken in der anderen Hand ging es für uns, die 10a, schließlich schon früh am Morgen des 9. Juni los. Einem aufregenden, hektischen Vormittag voller Enthusiasmus, bei dem wir auch einige Herausforderungen wie das Kühlen der Getränke auf kreative Art lösen mussten, folgten einige Stunden zum Kräfte sammeln zu Hause, bevor wir pünktlich um 17h zur finalen Vorbereitung zurückkehrten.

Um 17:30h wurde die Ausstellung schließlich eröffnet. Zu unserer Begeisterung füllten ungefähr hundert Geschichtsinteressierte die Aula des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Einer Begrüßung durch unsere Moderatoren folgte bereits die erste Präsentation eines Schülers über die Rolle der USA im Kalten Krieg.

Um 18h traf auch schon Professor Dr. Wentker ein und hielt einen äußerst informativen und spannenden 45-minütigen Vortrag über die Endzeit des Ost-West-Konfliktes.

Die darauffolgende Pause nutzten alle Anwesenden, um sich mit Kuchen, kleinen Knabbereien und kühlen Getränken zu stärken und sich von unseren gut informierten Guides durch die aus 36 Plakaten bestehende Ausstellung führen zu lassen.

Als nächste Programmpunkte folgten drei weitere Schülerpräsentationen über die Nachkriegszeit, die Kuba Krise und die Stellvertreterkriege.

Am Ende des Abends gegen 20:30h gingen schließlich alle Besucher etwas müde, aber mit von neuem, spannenden Wissen über unsere Vergangenheit gefüllten Köpfen nach Hause.

Lena Neudeck & Antonia von Loßberg 10a